Skan Körperarbeit Johanna Baumann


Aktuelle Termine:
Offener Skan Workshop
14. Februar 2026 10 - 20 Uhr
Einzelner Termin zum Kennenlernen der Skan Gruppenarbeit
Termine Skan Gruppe 2026
Frühjahr 2026
28. Feb. / 21. März / 2. April
Sommer 2026
Mai / Juni / Juli
Spätjahr 2026
Sept. / Okt. / Nov.
Skan Intensivzeit
16. bis 20. März 2026
5 Einzeltermine innerhalb einer Woche / individuelle Terminabsprache
Traumasensible Einzel- und Gruppenarbeit in Karlsruhe
Skan Körperarbeit ist eine achtsame, körperorientierte Form der Selbsterfahrung, die den Menschen in seiner Ganzheit anspricht.
Im Mittelpunkt steht nicht das „Reparieren“, sondern das Wieder-in-Kontakt-Kommen – mit dem eigenen Körper, den eigenen Grenzen und dem inneren Erleben.
In meiner Praxis in Karlsruhe arbeite ich körperorientiert, prozessbegleitend und traumasensibel.
Als erfahrene Begleiterin unterstütze ich Menschen dabei, Spannungen wahrzunehmen, alte Muster zu verstehen und neue innere Räume zu öffnen.
Körperarbeit in Karlsruhe – achtsam, tiefgehend und nachhaltig
Viele Menschen suchen Körperarbeit in Karlsruhe, weil sie merken, dass Worte allein nicht ausreichen, um innere Konflikte zu lösen.
Der Körper erinnert sich – oft leise, manchmal deutlich.
Skan Körperarbeit lädt dazu ein, diesen Signalen mit Respekt und Neugier zu begegnen.
Die Arbeit erfolgt in einem geschützten Rahmen, mit viel Zeit, Klarheit und Präsenz.
Dabei geht es nicht um Leistung oder Optimierung, sondern um echten Kontakt – zu sich selbst und im Erleben mit anderen.
Einzel- und Gruppenarbeit
Neben der Einzelarbeit ist mir die Gruppenarbeit besonders wichtig.
In Gruppen zeigt sich Beziehung – ehrlich, manchmal herausfordernd, oft heilsam.
Hier wird sichtbar, wie Kontakt gelingt, wo wir ausweichen und was uns wirklich trägt.
Die Gruppenarbeit bietet Raum für:
-
Selbsterfahrung im Kontakt mit anderen
-
körperorientierte Wahrnehmung und Integration
-
langsames, nachhaltiges Wachsen jenseits von Druck
Ausbildung Massage und Körperarbeit 2026
Ausbildungsbeginn
31. Januar / 1. Februar
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Trauma und die Liebe
Der Onlinekurs für Männer, deren Partnerin von Trauma betroffen ist. Wir besprechen im Kurs über eigene Grenzen, Umgang mit Triggern und traumasensible Sexualität.
Nächster Kursbeginn Mittwoch 11. Februar 2026
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Dieses Ritual ist jetzt wichtig!

🌿 Ritual zur Lösung alter Verträge, Schwüre, Gelübde und die damit verbundenen Verstrickungen
Die aktuellen Offenlegungen rund um die Epstein-Verbrechen erschüttern uns alle bis ins Mark. Nicht nur das Ausmaß von Gewalt und Machtmissbrauch, sondern auch das Sichtbarwerden systemischer Dynamiken, die lange im Verborgenen lagen.
Über das Entsetzen, die Wut und die Fassungslosigkeit hinaus spüren manche Menschen, dass sie mit einer unbestimmten Dynamik in eine tiefe innere Resonanz gehen. Eine Resonanz, die weit über das eigene biographische Erleben hinausgeht.
Das sind keine konkreten Erinnerungen, sondern diffuse innere Bewegung: Ein schwer benennbares „Etwas“.
Diese Resonanzen bewegen sich jenseits von Täter und Opfer. Sie sind keine persönlichen Erinnerungen im klassischen Sinn, sondern Spuren alter Geschehnisse. Verbindungen, Verträge, Gelübde oder Schwüre aus längst vergangenen Zeiten, schemenhafte Bilder ohne konkreten Bezug.
Spürbar ist nur: "da ist irgendetwas", das im Inneren bis heute Nachwirkt.
In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, dass Menschen unbewusst mit Geschichten aus längst vergangenen Zeiten in Verbindung stehen – persönlich, familiär oder kollektiv.
Nicht unbedingt, weil sie „dazugehören“, sondern weil alte Bindungen und Vereinbarungen bis heute wirken. Diese sind meist unbewusst, manchmal körperlich, in jedem Fall zeitlos. Und sie können gelöst werden.
Gerade jetzt. Weil der kollektive Trigger so stark ist.
Viele Menschen spüren, dass sie "das" nicht länger mittragen wollen. Dieses Ritual ist keine Vergangenheitsaufarbeitung, sondern ein vollständiges Ankommen im eigenen Leben. Im Hier und Jetzt. Es richtet sich an Menschen, die spüren, dass sie bereit sind, etwas Altes zu entlassen – ohne es noch einmal erzählen oder verstehen zu müssen.
Sobald wir uns Lossagen von der diffusen Vergangenheit, können wir frei von Verstrickungen fühlen. Wir agieren dann nicht getriggert durch nicht mehr nachvollziehbares Trauma. Sondern aus unserem menschlichen Mitgefühl. Wir fühlen Schmerz, Entsetzen, Fassungslosigkeit, Wut und auch die Hilflosigkeit.
Unsere echten, von Triggern befreite Gefühle, sind das einzige Geschenk, was wir den Opfern geben können. Und das werden wir am Ende der Veranstaltung gemeinsam tun.
Ablauf des Rituals:
Wir beginnen mit einer kurzen Begrüßung und einer gemeinsamen Einführung, um anzukommen und den Raum auszurichten.
Anschließend spricht jeder Teilnehmer einzeln den vorgegebenen Befreiungstext.
Die Gruppe ist dabei präsent, unterstützend und stärkend – als Zeugen und zur Bestärkung. Nachdem die inneren Bindungen gelöst sind, wenden wir uns einem Moment der Trauer und dem Mitgefühl zu, die jetzt aus dem reinen Herzen kommen.
Danach kannst Du Dich verabschieden oder am "Freien Tanz zu klassischer Musik" teilnehmen.
Termin: Sonntag, 8. Februar 10 Uhr - 11.30 Uhr
Ort: Steinstrasse 29
Kosten: Spende willkommen.
Bitte anmelden!
Wenn Du gerne teilnehmen möchtest, aber der Termin für Dich nicht passt, schreib mir bitte eine Nachricht. Ich wiederhole das Ritual, wenn genug Anmeldungen da sind.
Wie und warum Skan Körperarbeit "funktioniert".
Wut, Verzweiflung, Lähmung, Trauer, Scham, Hilflosigkeit oder eine generelle Angst vor dem Leben sind Gefühle, denen wir uns nicht gerne stellen. Oft sind wir davon überfordert und manchmal scheint es regelrecht bedrohlich zu sein, diese Gefühle zu fühlen. Unser System ist dann permanent damit beschäftigt, sie unter Kontrolle zu halten. Mitunter kann es uns auch krank machen.
Es wirkt überaus befreiend, in einem geschützten Rahmen den Gefühlen freien Lauf zu lassen und sich einmal unzensiert auszudrücken. Sei es in Skan Einzelsitzungen oder in einer Skan Gruppe. Der Ausdruck geschieht oft vegetativ, das heißt über den Körper. Dabei wirken die Stimme, die Atmung, bestimmte Gesten, Weinen, Schreien oder Lachen lösend auf den angespannten Körper.
In der Skan Einzelarbeit und besonders in einer Skan Gruppe kommen all die Manöver deutlich zum Vorschein, mit denen wir uns vor Kontakt zu uns selbst und zu anderen Menschen schützen. Seien es Vermeidungen oder Muster. Wir sprechen dann von Strategien zur Kontaktvermeidung oder Kontaktstörungen (ein Begriff aus der Gestalttherapie). Wir spüren dann auch, wie weh es manchmal tut, in Mustern und Gewohnheiten gefangen zu sein, sowohl in der Zuneigung, als auch im Zorn.
In der Skan Körperarbeit darf damit experimentiert werden. Meine Aufgabe ist es, dabei zu helfen, in den nötigen Flow zu kommen und die gewohnte Scham und Zurückhaltung zu überwinden. Mit der Zeit und manchmal sogar plötzlich wird es leichter fallen, die Gefühle auszudrücken.
Stück für Stück, Schicht für Schicht kommt Deine Lebendigkeit zum Vorschein.
Das ist es was heilt. Das LEBEN HEILT AN SICH SELBST.
"Um unser Leben freudvoll, eigenverantwortlich, mitfühlend und frei gestalten zu können, braucht es ein tiefes Verständnis und eine Verankerung im Körper: ein „Mit-Sich-Sein“, sagt Loil Neidhöfer, der die Skan-Körperarbeit im deutschsprachigen Raum maßgeblich geprägt und unterrichtet hat.